Spielplanpräsentation des TEATA in der Gumpendorfer (ehemals TAG)

u. a. mit Uraufführung von Helena Adlers Roman „Fretten“

Uraufführung am 12. Mai 2026

Ländliche Anti-Idylle: In der Jugend findet die Protagonistin ein Wir an Verwilderten. Sie tanzen am Schlachthof zwischen Kadavern, schlagen das Erbe der Reichen zu Scherben und fretten sich durchs Leben. Körper voller Existierzorn. Alleine geht es auf das Schlachtfeld der Geburt. Wer überlebt, bekommt ein Mutterkostüm übergestülpt, das niemals schläft. Wer leidet, der lebt. Doch der Herkunftshader bleibt.

Fretten entspringt der Sprachfamilie des Wütens und Scheltens. Helena Adler ist die Berichtbestatterin ihrer Gegenwart, sie kämpft gegen die Sprachlosigkeit der ewig Zurückgebliebenen. Mit Stimmen, Gebärden, Körpern und einem Schlagzeug erschaffen makemake produktionen eine völlig neue, gleichberechtigte Bühnensprache für Adlers Roman.

Das neue TEATA in der Gumpendorfer ist mit dieser Produktion zu Gast im Kosmos Theater.  –29.09.2025