Johanna

Renate Welsh

Renate Welsh erzählt einfühlsam und ergreifend über ein Leben und verknüpft es mit dem Schicksal einer ganzen Generation.
„Ich bleib nicht hier!“
„Das wäre ja noch schöner, wenn ledige Kinder schon was wollen dürften!“, diesen Satz kann die 13-jährige Johanna nicht vergessen. Denn eigentlich will sie eine Ausbildung machen und kommt dafür Anfang der 1930er-Jahre in ein kleines niederösterreichisches Dorf. Dort angekommen, muss sie jedoch als Magd auf einem Bauernhof arbeiten, unentgeldlich und unter katastrophalen Bedingungen. Aber Johanna gibt nicht auf und kämpft für ihre Zukunft.

1980 wurde „Johanna“ mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet und zählt bis heute zum Kanon der österreichischen Jugendbuchklassiker. Vorbild war die Lebensgeschichte einer Nachbarin der Autorin. „Ich hab' diese Frau sehr bewundert, weil ich dachte, sie ist ein Beispiel dafür, dass ein Mensch mehr sein kann als die Summe dessen, was ihm wiederfahren ist.“ 2021 erschien mit „Die alte Johanna“ mehrere Jahrzehnte später eine „grandiose Fortsetzung“ (Falter), die das Leben Johannas ab 1936 erzählt.
Alter: 12+
Verfilmung  optioniert
Dramatisierung
Czernin Verlag ↗