Phantomschmerz

Constanze Dennig

Warum spendet ein Mensch einem anderen ein Organ? Und wem gehört dieses Organ dann, dem Spender oder dem Empfänger?
„Die Medizin und die Kunst haben immer dieselbe Vision. Man möchte das Un- mögliche erzwingen, die Unsterblichkeit. Der Arzt möchte den Tod bezwingen und der Musiker die Vergänglichkeit einer Note.“
Ein Klavierlehrer "schenkt" seinem Schüler seinen Arm. Dennig, "schreibende Ärztin" und "praktizierende Autorin" greift wieder einmal ein brisantes Thema auf. Der Handel mit Organen ist statistisch nicht erfassbar. Die Organspende von Lebenden findet im Geheimen statt.
2D 3H
Schauspiel
UA: 2006, Schubert Theater, Wien