Turbulenter mittelalterlicher Spaß, bei dem die Degen nur so klirren!
„Der Wein mit der Pille ist im Kelch mit dem Elch.“
Am englischen Hof herrscht Roderick, der sich nach der Ermordung der gesamten Königsfamilie des Throns bemächtigt hat. Das royal baby mit einem Muttermal am Popo wurde beim Gemetzel allerdings übersehen. Das Gerücht geht um, dass der königliche Balg vom „Schwarzen Fuchs“ im Wald verborgen wird. Auch der Gaukler Hawkins gehört zu dessen Gefolge, das sich zum Ziel gesetzt hat, für den blaublütigen Nachwuchs den Thron zurückzuerobern. Doch ohne einen Vertrauten ist es unmöglich, in Rodericks Schloss zu gelangen, wo schon ein Stallknecht als Komplize wartet. Als der berühmte Hofnarr Giacomo auf die Truppe stößt, schmiedet Captain Jean, der eigentlich eine bezaubernde Frau in Uniform ist, einen genialen Plan: Niemand am Hof weiß, wie Giacomo aussieht. Jean zieht den prominenten Komiker eine Pfanne über`s Haupt und macht sich mit dem Kind auf den Weg nach Dover. Unterdessen schmuggelt sich Hawkins als Giacomo - „König der Narren und Narr der Könige“ ins Schloss. Dort erwartet Rodericks intriganter Berater Lord Ravenhurst im angekündigten Hofnarren einen Auftragskiller, der Roderick aus dem Weg räumen soll. Der ahnungslose Hawkins wiederum hält Ravenhurst durch einen fehlinterpretierten Geheimpfiff für den Komplizen. Trubel und Chaos in den königlichen Gemäuern und Kemenaten: Prinzessin Gwendolyn, die zwecks Bündnis mit dem Vater mit dem grimmigen Griswold verheiratet werden soll, wirft ein Auge auf den charmanten Spaßmacher. Hawkins wird von der Hexe Griselda durch einen Fingerschnipp hypnotisiert und der schmachtenden Gwendolyn gefügig gemacht. Der gebeutelte Hofnarr wechselt durch das außer Kontrolle geratene Schnippen im Turbotakt vom Helden zum Angsthasen. Jean wird gefangen und von Roderick als persönliche Leibjungfer auserkoren, während das Baby mit dem gezeichneten Hinterteil wieder versteckt werden muss. Intrigen, Morde, verräterische Taschentücher am Herzen, ritterliche Zweikämpfe in klappernden Rüstungen, Giftpillen im Becher mit dem Fächer oder doch im Pokal mit dem Portal?
„ … zwei Stunden pure Unterhaltung und Lachen ohne Ende“
Ingrid Fröschl-Wendt, NÖ Nachrichten, 30. Juli 2013
„Danny Kayes sprühend originelle Hommage und Parodie an die Mantelund-Degen-Filme der Vierzigerjahre ist Kult und dient als Paradebeispiel für diese goldene Zeit, als Komödie noch wirklich witzig war … Wer den Film schon lange nicht mehr gesehen hat, darf sich freuen und in Nostalgie schwelgen. Wer ihn nicht kennt, den überraschen die Details der abenteuerlichen Geschichte.“
Martin Thomas Pesl, Wiener, 17. April 2014
„Flotte Dialoge und witzige Wortspiele lassen die Zeit wie im Flug vergehen.“
Julia Braunecker, Kleine Zeitung, 28. Juni 2019
„Nicht nur die britischen Kult-Komiker von Monty Python wissen, wo der Ritter die Kokosnuss holt. ‚Der Hofnarr‘ … hat nicht ansatzweise weniger lachtränentreibend-parodistisches Potenzial!“
Irina Lino, Kronen Zeitung, 18. Juni 2019
„eine exzellent komponierte Retro-Komödie“
Kulturkanal Ingolstadt, 2025