In Vertretung

Karl Farkas

Ersatz mit Tücken
„Der Angeklagte hat es für gut befunden, einer mehrmaligen Vorladung nicht Folge zu leisten.“
Hoffmann steht vor einem Problem: Am selben Tag soll er heiraten und gleichzeitig vor Gericht erscheinen – wegen des Verdachts, eine Mitreisende im Zug bestohlen zu haben. Um beides unter einen Hut zu bringen, überredet er den abgebrannten Brandeis, ihn im Gericht zu „vertreten“.

Doch die Sache eskaliert. Brandeis gibt sich als Hoffmann aus, verheddert sich mit dem schusseligen Richter in Wortverdrehungen und bringt die Anklage völlig durcheinander. Als schließlich Hoffmann selbst erscheint, müssen beide erkennen, dass sie in einem absurden Rollentausch gefangen sind – und die Justiz mit ihrer eigenen Absurdität glänzt.
1D 5H
Sketche