Goethe und Preminger

Karl Farkas

Hollywood trifft Weimar
„Was wir brauchen, ist ein Stück mir viel Bewegung, Handlung, Kostüme –"
In einem hektischen Hollywood-Büro eines Filmproduzenten geht es drunter und drüber: Telefonate, Stars, Rechnungen, Schlagzeilen. Da tritt plötzlich Johann Wolfgang von Goethe auf – vom Regisseur Otto Preminger empfohlen.

Der Produzent will aus Goethe einen Star machen, doch die Missverständnisse häufen sich: „Faust“ wird mit „Faust im Nacken“ verwechselt, „Werther“ mit Aktiengeschäften, und aus „Elisabeth“ soll kurzerhand „Sissy“ werden. Schließlich soll sogar Götz von Berlichingen als Musical mit Bardot und Sinatra verfilmt werden.

Goethe verzweifelt an der Absurdität, versucht seine Werke zu verteidigen – und verlässt wütend das Büro, nachdem sein berühmtestes Zitat grotesk fehlinterpretiert werden soll.
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