fast Land

Tara C. Meister

Ein sprachgewaltiges, feministisches Anti-Heimat-Stück
Viele Frauen verschwinden, so auch Magdalena Maier. Auf der Suche nach ihr kommt Julius Schneider in ihr Heimatdorf. Er wird mit den verschiedenen Bereichen des Lebens und den Rollen der Magdalena Maier konfrontiert. Im Wirtshaus steht Sexismus und Sicherheit im Vordergrund, bei der Kirche stereotype Erwartungen an den Charakter einer Frau. „fast Land“ befasst sich in bester Tradition des Volksstückes mit den widersprüchlichen Ansprüchen an Frauen, den subtilen Gewalterfahrungen, denen sie ausgesetzt sind und schließlich mit dem Versuch diese Frauenrolle hinter sich zu lassen.

Tara C. Meister (* 1997) studiert seit Herbst 2022 Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Ihre Texte zwischen Kurzprosa, Spoken Word und Dramatik wurden mehrfach ausgezeichnet und in diversen Anthologien und Literaturzeitschriften publiziert. 2021 erhielt sie für „fast Land“ den Dramatikerinnenpreis der neuebuehnevillach.
„eine sprachmächtige Anklage gegen strukturelle Gewalt und männlich dominierte Strukturen“
Karin Waldner-Petutschnig, Kleine Zeitung, 19. Februar 2023
„poetische Spannung zwischen Mystery und Krimi, aus der Bigotterie und Volkstümelei sickern“
Irina Lino, Kronen Zeitung, 6. Februar 2023
4D 4H
Doppelbesetzung möglich (3D/2H)
Schauspiel
UA: 17.02.2023, neuebuehnevillach
Frei zur: DEA, SEA