Ehrlich zu sich selbst zu sein ist vielleicht unbequem, aber es eröffnet auch unerwartete Möglichkeiten.
Rückkehr ins Waldviertel:
Fehl am Platz, aber genau am richtigen Ort
Jakob Horak, Mittvierziger, Romanautor, ist mit seiner jungen Freundin auf Lesetour durchs österreichische Hinterland. Letzter Stopp: Heidenholz, Waldviertel.
Das kennt er, und hier kennt man ihn – in der Kleinstadt hat Horak die Sommer seiner Jugend verbracht. Er stößt auf verschüttete Erinnerungen, Kumpel von früher, das alte Haus seiner Großeltern.
Stoff zum Grübeln, obwohl in diesem Sommer doch Aufgaben auf Horak warten: Zum Beispiel einen Text über den Fall des Eisernen Vorhangs schreiben. Sich mehr um den Sohn kümmern. Endlich an den Erfolg des Bestsellers von 2001 anschließen.
Eine schmerzliche Absage seines Verlags führt zum Streit mit Freundin Maja, und Horak steigt auf sein Jugendfahrrad, getreu dem von ihm geschätzten Kafka: „Von einem gewissen Punkt an gibt es keine Rückkehr mehr. Dieser Punkt ist zu erreichen.“
Seine ziellose Fahrt führt ihn hinein ins Grenzland zwischen Österreich und Tschechien, zu seiner ersten Liebe Marianne und zu allerhand unerwarteten Begegnungen ...