Theatermonolog nach dem gleichnamigen Bucherfolg von Ulrike Haidacher
„Man muss nicht immer bis zum bitteren Ende bleiben.“
Eine Softeisverkäuferin landet durch Zufall auf einer Party, die sich als biedere Kochveranstaltung im Elternhaus eines Regisseurs herausstellt. Der Parade-Feminist und Egozentriker belehrt seine Gäste in langen Monologen und Bernhard-Manier, darunter eine 30-jährige Juristin und „Powerfrau“ sowie ein weltverbesserisches Trachten-Pärchen. Während Prosecco getrunken und Rohschinken gegessen wird, diskutieren die Partygäste über„starke Frauen“ und Frauenquoten. Dabei fallen die Figuren nach und nach aus ihrer Rolle, nimmt das Themenkarussell so schnell Fahrt auf, dass nicht nur der Softeisverkäuferin schwindlig wird. Bis zur Eskalation ist es nur eine Frage der Zeit.
Die gefeierte Kabarettistin Ulrike Haidacher entwickelt in ihrem Debütroman eine „Sogkraft“, der sich niemand entziehen kann. Garniert mit Übersteigerung und originellem Sprachwitz vollführt der Text die hohe Kunst der Komik, die geradewegs in die Tragödie schlittert. 2022 wurde der Roman mit dem Peter-Rosegger-Literaturpreis ausgezeichnet. Im Jänner 2024 folgte die Uraufführung am Schauspielhaus Graz, „Gesellschaftskritik als One-Woman-Show“ (Krone), „bester Bühnenstoff“ (Kleine Zeitung).
„Seine Bühnentauglichkeit hat der mutige Text definitiv bewiesen.“
KUMA
„'Die Party' ist eine Entlarvung, energisch und kurzweilig, mit demontierender Treffsicherheit ausgestattet … bester Bühnenstoff“
Kleine Zeitung
„Humorvoll und pointiert wird hier eine Gesellschaft vorgeführt, deren hehre Werte nichts als hohle Gesten sind.“
Kronen Zeitung
Neben der Bühnenfassung vertritt der Thomas Sessler Verlag auch die Stoffrechte am Roman zur eigenen Adaption
UA: 18. Jänner 2024, Schauspielhaus Graz (Regie: Lukas Michelitsch)
Credits
Nach dem gleichnamigen Roman von Ulrike Haidacher, erschienen im Leykam Verlag 2021