Die Höhlen Noahs

Hannelore Valencak

Der nächste Weltuntergang kommt bestimmt. Seien Sie vorbereitet: Lesen Sie dieses Buch!
„Sie verlernten das Lachen, wurden böse und krank. Sie haßten einander mit der gereizten Wut zusammengepferchter Tiere. "
1961 erschien Hannelore Valencaks erster Roman „Die Höhlen Noahs“. Sie schuf damit den ersten postapokalyptischen Science Fiction Roman der österreichischen Literatur, ein radikales psychologisches Kammerspiel à la „Die Straße“ (McCarthy) oder „Die Wand“ (Haushofer), das um die Frage kreist, „ob es verantwortet werden kann, das Leben in einer absterbenden Umwelt fortzusetzen“.

Martina und ihr jüngerer Bruder konnten durch Feurstürme und Ruinenlandschaften der Katastrophe entfliehen. Mit einer kleinen Gruppe leben sie nun in einer Höhle. Ein alter Mann führt die Gemeinschaft nach einem starren naturreligiösen Regelkorsett. Er will den Fortbestand der Menschheit mit allen Mitteln verhindern. Martina durchschaut sein Ziel und widersetzt sich anfangs heimlich, dann immer offener seiner patriarchalen Herrschaft. In einem radikalen Akt des Widerstands zeugt sie mit ihrem Bruder ein Kind.
„Das alles ist erzählerisch eindrucksvoll aufgelöst, spannend und handlungssatt, in einem Roman, den man über kurz oder lang zu den Klassikern der österreichischen Literatur zählen wird.“
Ö1