Eine Nacht in der Sahara. Die Wüstenfuchs-Familie Fennek ist in Aufruhr: Onkel Yussuf, der die Kleinsten täglich mit guter Beute versorgt, ist verschwunden! Auf der Suche begegnen sie dem gefährlichen Wüstenluchs Karakal und der Dromedardame Dunya, die immer mit einem offenen Auge schläft. Wüstenigel Kerim baut sogar einen Propellator, um Yussuf aus der Luft zu suchen.
ausführliche Beschreibung
Onkel Yussuf ist verschwunden! Die Wüstenfuchsfamilie Fennek ist besorgt. Bringt doch Onkel Yussuf Morgen für Morgen das Essen nach Hause. Und jetzt? Sollen sie jetzt alle hungern? Außerdem… Ist ihm viel leicht etwas zugestoßen? Papa Fennek macht sich auf den Weg. Er läuft durch die Wüste, keine Spur. Schließlich traut er sich sogar in die Stadt. Aber da findet er nichts als einen Wüstenluchs, der vor einer öffentlichen Toilette als Touristen Attraktion angekettet ist. In der Natur der größte Feind der Füchse, schafft es Karakal, der Luchs,
doch, Papa Fenneks Vertrauen zu erlangen und dieser befreit ihn. In letzter Sekunde nehmen beide vor dem wütenden Wüstenklo Manager Joe Reißaus… Dafür verspricht Karakal Papa Fennek, ihm bei der Suche zu helfen!
Mama und das größte der drei Wüstenfuchskinder, Zohra, gehen derweil auf Futtersuche. Mehrfach haben sie den Kleinen, Anis und Lili, eingebläut, dass sie auf gar keinen Fall den Bau verlassen dürfen. Aber als Wüstenigel Kerim vorbeischaut und ihnen erzählt, dass ihr Onkel Yussuf überall gesucht wird, beschließen sie: Einmal ist keinmal! Ja, schon, sie haben versprochen, daheim zu bleiben, aber eine Notsituation ist doch wichtiger als ein Versprechen, oder? Letztens hat Lili eine nette Dromedardame kennengelernt, hinter dem nächsten Hügel. Dunya hat die ge heißen. Aber heute ist sie nicht da. Vielleicht ist sie ja nur einen Hügel weiter? Als Lili endlich auf Dunya und die anderen Dromedare trifft, ist sie schon viele, viele Hügel von ihrer Höhle entfernt…
Anis und Kerim spielen derweil Sandfiguren Erfinden und bauen einen Propellator, um Yussuf aus der Luft zu suchen. Blöd nur, dass Anis nicht klettern kann – Kerim besteigt das Propeller Palmblatt allein und wird in die Lüfte gehoben… Niemand ist also mehr da wo er hingehört. Dann geht auch noch die Sonne auf! Da wär es für die Füchse höchste Zeit, schlafen zu gehen. Dunya, die im Schlaf immer ein Auge offenhält, öffnet nun endlich auch das zweite und nimmt die kleine Lili auf ihren Rücken. Sie machen sich auf den Weg in Richtung Fuchsbau
und sammeln zwischen den Hügeln die halbe Fennek Familie auf. Als das ‚Wüstenschiff‘ Dunya mit den Passagieren Mama, Zohra, Lili und Kerim an Bord durch den Sand stapft, staunt Papa Fennek nicht schlecht. Lili hingegen fällt glatt vor Schreck vom Höcker, als sie sieht,
dass Papa mit dem gefürchteten Karakal Melek unterwegs ist!
Als Dunya die Familie endlich vor ihrem Bau absetzt, ist die Bestürzung groß: Der kleine Anis ist nicht da! Aber es hilft nichts, die Fenneks müssen erst mal schlafen gehen… Morgen ist auch noch eine Nacht. Karakal wetzt nun allein durch die Wüste… Langsam glaubt er, zu wissen, wo Yussuf ist. Vor der Höhle von Wüstenfüchsin Neyla und ihrer Familie baut er sich auf. Yussuf solle sofort rauskommen! Erst nach dreimaligem Poltern erscheint die Schnauze des Fuchses im Höhleneingang. Ja, er habe sich eh gedacht, dass er seiner Familie Bescheid sagen müsse, heute Nacht hätte er das ja auch gleich getan, aber… Nichts wie los!, schimpft Karakal den säumigen Onkel. Der verabschiedet sich noch schnell von seiner neuen Freundin und jagt dann mit dem Luchs zusammen durch den Sand. Karambolage: Karakal macht eine Vollbremsung. Er hat einen Fuchs gerochen. Ist das nicht dieser… „Anis!“, bestätigt Onkel Yussuf schnell. Und gleich daauf finden sie den völlig entkräfteten kleinen Wüstenfuchs. Karakal lädt ihn auf seinen Rücken und los geht’s…
Die Freude ist groß, als alle wieder daheim sind. Die Fenneks beschließen, ein großes Fest zu geben: Die Dromedare, der Wüstenigel, Neyla und ihre ganze Familie sind auch eingeladen!