Die drei Dreiecke

Helmut Qualtinger

Geometrie als Gesellschaftssatire
Drei Paare – drei „Dreiecke“ – treffen sich an einem Ausflugspunkt im Wienerwald. Während sie die Landschaft betrachten, entfalten sich ihre Gespräche: vom Wetter über Beerdigungen, Erinnerungen an Verstorbene, Krankheiten und Kuraufenthalte bis hin zu Banalitäten wie Schuhwerk, Zigaretten oder Ribiselwein.

Die Dialoge mäandern zwischen Nostalgie, Alltagsbeschwerden, kleinen Sticheleien und makabren Bemerkungen über Tod, Verbrennungen und Begräbnisse. Selbst Naturbeobachtungen – Vögel, Ameisen, Klee – werden mit Skepsis, Spott oder schwarzem Humor kommentiert.

Als das dritte Paar mit einem überhitzten Mann eintrifft, kippt die Szenerie ins Groteske: Der Mann stöhnt nach Bier und Wasser, während die Frauen ihn weiterziehen, bis er am Ende die Wiese hinunterkullert und reglos liegen bleibt.