Die Schatten des Reiches

Helmut Qualtinger

Über die Lächerlichkeit der Funktionäre
In einem düsteren Keller unter Wien bewachen zwei Beamte nervös die „Schatten des Reiches“. Ihre Gespräche drehen sich um Vergangenheit, Ängste, Pensionen und die großen Mächte, zwischen denen sie einst gefangen waren. Zwischen Routine, Flaschen Rum und Erinnerungen an Kriegsgefangenschaft zeigen sie die Absurdität ihres Dienstes.

Plötzlich tauchen zwei Hofräte aus alten Schränken auf. Sie fühlen sich übergangen, spotten über Empfänge, Wahlen und internationale Presse – und träumen von späten Heldentaten, bis hin zur Präsentation einer verstaubten Bombe.