Die Übergangszeit

Helmut Qualtinger

Zwischen Gestern und Morgen
„Jeder zweite Wiener ist ein Einheimischer. "
Ein Wiener, seine Begleiterin Helene und ein Freund besuchen einen Weinbauern in dessen Keller bei Wien. Zwischen Fassproben, Anekdoten und dörflichem Tratsch entspinnt sich eine groteske Szene über Wein, Politik, Unglücksfälle und den Niedergang des Dorflebens.

Der Weinbauer erzählt von verunglückten Söhnen, vom Spott der Nachbarn, von Maikäferjahren und der Fremden, die immer weniger kommen. Mit jeder Kostprobe verschwimmen Realität und Rausch, Witz und Bitterkeit.

Schließlich kippt die Stimmung ins Groteske: Der Weinbauer prahlt mit „besonderen Tropfen“, die Gäste taumeln, und das Weinkosten wird zur absurden Abrechnung mit der Zeit.
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Sketche