Nächtliche Schmährede

Helmut Qualtinger

Ein Monolog über Einsamkeit und Größenwahn
„Gerechtigkeit muß sein, da gibt es keine Schonung!"
In einer dunklen Gasse hält ein einsamer Mann eine wütend-groteske Tirade gegen unsichtbare Nachbarn und die Welt. Er beklagt, wie er sein Leben lang missachtet, verhöhnt und verdrängt wurde: vom Erben einer Wohnung über Krieg, Nachkriegszeit und Vereinsamung bis hin zum Abstieg ins Männerheim.

Sein Monolog mäandert zwischen Selbstmitleid, Aggression, absurden Erinnerungen und Verfolgungswahn. Er schildert, wie ihn Nachbarn, Behörden und Polizei bedrängten, wie er sich mit kindischen Racheakten wehrte und schließlich ganz isoliert wurde.