Traum eines österreichischen Sozialisten

Helmut Qualtinger

Politische Utopie auf Wienerisch
„Warum muß a Sozialist schlafen?“
Im Allgemeinen Krankenhaus hält ein alter Sozialist einen Monolog, halb Traum, halb Rückblick. Er erinnert sich an die Kämpfe der Arbeiterbewegung, an Parteitage, an Verbotszeit und Nachkriegsjahre, an Maiaufmärsche und die Arbeiterzeitung.

Zwischen Stolz und Resignation schwanken seine Gedanken: große Namen wie Viktor Adler, Freud oder Kreisky tauchen auf, ebenso persönliche Anekdoten, Verrat unter Genossen, Angst vor den Kommunisten und nostalgische Erinnerungen an Fahnen, Umzüge und Feste.