Kazachok

Raoul Biltgen

Zehn Jugendliche zwischen Kindheit und Erwachsenwerden.
"Sackhaare schon vollzählig?"
10 Jugendliche zwischen 14 und 19 bilden eine scheinbar in sich geschlossene Gruppe. Sie bewegen sich in einem nicht näher definierten Raum außerhalb der problematischen Elternhäuser. Mit pubertärem Flügelschlag flattern sie zwischen der nicht allzu fernen Kindheit und der nicht allzu nahen Welt der Erwachsenen.

Rene, der coole Oberboss der Gruppe ist Jessies Freund. Kevin geht mit Maja, Sebastian knüpft mit deren jüngerer Schwester Paulina die ersten zarten Bande. Tom, Bernd und Sophie haben sich partnerschaftlich noch nicht definiert.

Da tritt Elena, ein russisches Mädchen in den Kreis. Sofort verschieben sich die Verhältnisse, Unruhe kommt in die oberflächlichen Beziehungen, scheinbar eingespielte Strukturen geraten ins Wanken. Sofort steht ”die Neue” unter Beobachtung und wird zum Objekt der unausgegorenen Begierden. Der Kazachok um die geheimnisvolle Fremde beginnt.
5D 5H
1 Dek.
Jugend, Schauspiel
UA: 2002, Landestheater Vorarlberg, Bregenz