Fünf im Koffer

Catherine Aigner

Fünf im Koffer, ein Theaterstück in drei Teilen, erzählt von vier jungen Menschen und einem Frosch.
„Wer die Realität will, soll den Bus nehmen.“
Vier junge Menschen und ein Frosch bewegen sich -angelehnt an die Dramaturgie eines Roadmovies - durch eine ihnen doch sehr fremde Welt. Bis es sie einholt, das pralle Leben, ein Mörderspiel.
ausführliche Beschreibung
Korbinian, ein junger Künstler, lebt mit seiner Schwester Anna in einer alten Werkstatt und verdient sich sein Geld als Mime in einem Schaufenster. Korbinian möchte Herzen treffen und Gehirne rütteln. Anna möchte Ärztin werden. Die beiden leben eine Liebe in verschiedenen Landschaften. Als es endgültig zum Eklat kommt, verlässt Anna Korbinian und will einfach nur weg.

Sie trifft Quirin, einen jungen Studenten am Busbahnhof, der sich nicht vorstellen kann, dass es hinter Häusern auf Postkarten anders aussieht. Für Korbinian bricht eine Welt zusammen - schlichter die Stütze, die seine Welt getragen hat. Seine Anna ist weg. Er läuft ihr nach und trifft auf seiner Suche, Esther, eine Landschaftslose. Sie machen sich gemeinsam auf die Suche nach Anna.

Hätten sie bloß alle nie ihre Behausungen verlassen und die Zeit vorbeigehen lassen. Man sieht nicht alles, was man betrachtet, was kein gewöhnliches Phänomen von Unaufmerksamkeit, sondern ein halluzinatorisches Phänomen ist. Das Vermögen, es nach Belieben hervorzurufen, erlaubt, physische Realitäten unsichtbar zu machen und der paranoischen Magie eine wirksame Waffe zu geben.