„Sie hat mich geheiratet, weil sie unbedingt das Gruseln lernen wollte, und sie behauptet, dieser Wunsch sei ihr in mehr als ausreichendem Maße erfüllt worden."
Basierend auf "Sprich leise, wenn du Liebe sagst: Der Briefwechsel von Kurt Weill und Lotte Lenya" begeben sich Torsten Fischer und Herbert Schäfer auf die Spuren des großen Künstlerpaares und zeigen die Facetten einer großen unkonventionellen Liebe.
ausführliche Beschreibung
Sie waren eines der großen Künstlerpaare des Zwanzigsten Jahrhunderts. Lotte Lenya und Kurt Weill. Seine Musik machte beide unsterblich. „Surabaya-Johnny“, die Rache- Vision der „Seeräuber-Jenny“, der „alte Bilbao-Mond“ und der „Moon of Alabama“ ... Generationen von Europäern und Amerikanern wies Lotte Lenya den "Weg in die
nächste Whisky-Bar".
Und sie waren eines der großen Liebespaare des Zwanzigsten Jahrhunderts. Sie liebten einander, sie hassten einander, sie heirateten, sie betrogen einander, sie ließen sich scheiden und heirateten wieder. Sie nannte ihn Froschi, er nannte sie Mistblume.
Torsten Fischer und Herbert Schäfer zeichnen, basierend auf „Sprich leise, wenn du Liebe sagst: Der Briefwechsel von Kurt Weill und Lotte Lenya“, die Lebens- und Liebensstationen dieses unkonventionellen Paares nach. Von der Wiener Ameisgasse, wo Lotte Lenya als Tochter eines Fiakerkutschers und einer Wäscherin geboren wurde, ins schillernde Berlin der Zwanzigerjahre zur legendären Uraufführung der Dreigroschenoper, über das Paris der Dreißiger Jahre, ins
amerikanische Exil. Von der kleinen Balletttänzerin, über die „größte Sängerin aller Zeiten ohne Stimme“, zur KGB Agentin, die James Bond mit einer vergifteten Schuhspitze ermorden will.
Torsten Fischer und Herbert Schäfer haben mit "Lenya Story. Ein Liebeslied" eine Hommage an eine große Künstlerin und ungewöhnliche Frau geschaffen. Das Stück berührt und amüsiert, es reißt mit und verzaubert. Die Songs von
Kurt Weill sind in diesem Stück keine Untermalung, sie sind integraler Bestandteil der Handlung, sie treiben voran, sie konterkarieren, sie verdichten, sie verstärken.
„Torsten Fischer hat aus der Lovestory von Lotte Lenya mit Kurt Weill eine tolle Show gemacht, die mit feinem Witz nonchalant ein mörderisches Jahrhundert durchmisst."
Die Bühne
„Nicht nur Weill-Lieder, auch Zitate aus Briefen der beiden aneinander machen daraus
eine formidable, mitreißende Aufführung."
Der Falter
„Eine grandiose Aufführung, die Herz und Hirn gleichermaßen anspricht, die Lust auf
mehr macht. Chapeau!"
Der Kurier
„Das Publikum riss es zu Recht von den Sitzen."
Der Standard