Lucky Boy

Ein wilder Western für Cowboys und -girls
nach einem Konzept von Yvonne Zahn

Stephan Lack

Ein hinreißender Western-Spaß für kleinere und größere Cowboys und Cowgirls!
Was braucht ein echter Cowboy schon im Leben? LUCKY BOY reitet mit seinem musikalischen Pferd Esteban durch die Prärie. Plötzlich: Schüsse in der Ferne. RINGO KID hat wieder einmal zugeschlagen. Gemeinsam mit seinen Brüdern GRINGO, FLAMINGO und TWINGO hat er bei einem Überfall auf drei Waggons der South Pacific Railway 100 Barren Gold geklaut. Was soll jetzt aus SUGAR FEEs Kostümwettbewerb werden, bei dem es als Hauptgewinn Gold gib? Die MEXIKANER kommen LUCKY BOY zu Hilfe. Gemeinsam schmieden sie einen Plan, die gefährliche Räuberbande zu überführen. Und da ist noch eine Sache offen: Wer war der Mörder von LUCKY BOYs Eltern?
ausführliche Beschreibung
LUCKY-BOY reitet gemächlich durch die Prärie, begleitet vom rauen Wüstenwind und dem Zirpen der Zikaden. Ein Windrad dreht sich einsam am Horizont, als sein treues, musikalisches Pferd Esteban plötzlich scheut. Ein ausgewachsener Steinadler landet tot vor Estebans Vorderhufen im staubigen Wüstenboden. Ein Zeichen! Aus der Ferne hört man das Röcheln einer Dampflok und das Zischen von Schüssen verhallt in der dunstigen Luft. „Das riecht verdammt nach Ärger!“, denkt LUCKY-BOY.

„Ein Überfall auf die South Pacific Railway?“. Blitzschnell galoppiert er die Schienen entlang in Richtung Sweetwater und stößt auf drei entgleiste Waggons im roten Sand. Die Passagiere sind gerade noch mit dem Schrecken davongekommen. Aber 100 Barren Gold sind nun in den Händen von RINGO-KIDs Banditen, den meistgesuchten Gaunern westlich der Rocky Mountains.

“Was soll nun aus dem jährlichen Kostümwettbewerb im Saloon von Sugar Fee werden? Mit dem echten Gold als Hauptgewinn?“ Mit seinen Freunden, den MEXIKANERN, schmiedet LUCKY-BOY einen Plan gegen RINGO und seine drei Brüder GRINGO, TWINGO und FLAMINGO. Nacheinander stellt LUCKY BOY ihnen eine Falle; mit FLAMINGO veranstaltet er einen Schießwettbewerb, GRINGO lehrt er gehörig das Gruseln, TWINGO besiegt er im Kartenspiel. Nun feht nur noch einer: RINGO – der Mörder von LUCKY BOYs Eltern.

Ein Cowboy braucht nur eins auf der Welt, seinen Hut. Ohne Hut ist ein Cowboy kein Cowboy. Und natürlich seine Stiefel. Ein Cowboy braucht nur seinen Hut und seine Stiefel, sonst gar nichts. Ja, natürlich auch seinen Colt. Ein Cowboy braucht seinen Hut, seine Stiefel und seinen Colt, mehr aber nicht. Vielleicht seinen Waffenhalfter und Gürtel, sonst kann er ja den Colt nirgends hintun, aber das war’s dann auch schon: Hut, Stiefel, Colt, Waffenhalfter, Gürtel, das ist alles, was ein Cowboy braucht. Sonst nichts, sonst ist er vollkommen frei. Natürlich sein Pferd, das ist auch noch wichtig, ohne Pferd kommt der Cowboy nicht recht vom Fleck. Also: was braucht ein echter Cowboy schon im Leben?

Cowboys sind Kult. LUCKY-BOY ist der Hauptakteur in einer Welt, in der es um die Balance zwischen historischer Wahrheit und mythischer Verklärung geht. Ei- ne Geschichte über Mut und die Entscheidung, Gutes zu tun. Am Ende siegt der Held über den Schurken und reitet, wie kann es anders sein, in den Sonnenuntergang.
2H
variabel, 2 Musiker
Schauspiel
UA: 2011, Dschungel Wien / THEARTE