Hans ist ein herzensguter und stets hilfsbereiter Müllersjunge. Nach 7 Jahren treuen Diensten beschließt er, den Müller zu verlassen und zu seiner geliebten Mutter zurückzukehren. Als Lohn erhält Hans einen großen Klumpen Gold, den er aber schon bald gegen ein Pferd eintauscht, weil er mit dem Gold so gar nichts anzufangen weiß. Doch schnell erfährt eine finstere Räuberbande von dem Gold und getrieben von ihrer Gier setzen sie Himmel und Hölle in Bewegung, um es in ihren Besitz zu bringen.
Während Hans weiterhin sorglos und glücklich seine Habseligkeiten immer wieder umtauscht, verlieren die Räuber zunehmend die Kontrolle über die Situation. Wird es ihnen gelingen, das Gold zu stehlen? Wird das Gold sie glücklich machen? Und schafft es Hans, die Räuberintrigen hinter sich zu lassen und unbeschadet nach Hause zurückzukehren?
Auf den ersten Blick lässt sich Hans immer wieder über den Tisch ziehen und tauscht Wertvolles gegen scheinbar Minderwertiges. Doch mit materiellen Besitztümern weiß der gutmütige Müllersjunge nichts anzufangen. Seine Tauschpartner hingegen verzetteln sich immer wieder in ihrer Gier, mehr und mehr besitzen zu wollen. Hans zeigt uns, dass wahres Glück sich nicht in Reichtum, Macht oder Besitztümern messen lässt. So kann der sanftmütige Lebenskünstler uns auch heute noch viel darüber beibringen, wie wir unser Leben bewerten und wo wir unsere Prioritäten setzen.
„Stephan Lack hat aus der kurzen Vorlage der Brüder Grimm ein großes Theaterstück für Jung und Alt geschaffen“
kulturfreak
„Liebevolle Details in Dialogen ... Feiner Tiefgang ... Hier kann man lachen, schmunzeln, gerührt sein und erlebt große Aussagekraft ohne die moralische Keule.“
kinzig.news
„Der Kern der Geschichte ist mit neuen Handlungssträngen garniert. So hat es Hans nicht nur mit dubiosen Tauschpartnern zu tun, sondern er macht auch Bekanntschaft mit einer liebenswerten und tollpatschigen Räuberbande, deren Anführerin Hans am Ende ein Stück wahren Glückes schenkt ...“
F.A.Z.
„Autor Stephan Lack hat das Märchen um einen zweiten Handlungsstrang ergänzt, der so nahtlos in die Geschichte eingewoben ist, als habe er schon immer dazugehört.“
op-online
„ein kurzweiliges Märchenvergnügen mit Witz und Tiefgang.“
Gelnhäuser Neue Zeitung