Mittendrin

Folke Braband

„Du warst schon zu Lebzeiten schwer zu ertragen, aber warum musst du mich auch noch aus dem Jenseits terrorisieren!"
Marlene ist mittendrin. Mitten im Leben einer Frau „knapp“ über die Vierzig. Die Scheidung von Ehemann Rainer steht bevor. Tochter Lilly lässt sie alle „Freuden“ der Pubertät spüren. Und ihre ständig frisch verliebte Freundin Charly braucht Marlenes starke Schulter. Eigentlich hat Marlene alles im Griff. Meint sie. Nur die Besuche ihrer exzentrischen Mutter Muga-Lu locken sie aus der Reserve. Muga-Lu ist nämlich tot. Das hindert sie allerdings nicht daran, in den unpassendsten Momenten aufzukreuzen. Und das bringt einige Verwirrungen mit sich, die aber auch ihr Gutes haben.
ausführliche Beschreibung
Marlene ist eine patente, moderne Frau, die so leicht nichts aus der Bahn werfen kann. Allerdings steht auch sie inzwischen auf der falschen Seite der Vierzig und die privaten Sorgen häufen sich. Nicht nur, dass ihre Ehe mit Rainer auf ein freudloses Ende hinaus läuft und ihre pubertierende Tochter Lilly sie regelmäßig zur Weißglut treibt, auch ihr Chef bedrängt sie telefonisch weit über das Berufliche hinaus und als Seelsorgerin für die Beziehungsprobleme ihrer besten Freundin Charly darf Marlene auch noch herhalten.

Als schließlich Luca, der verdammt attraktive Freund der Tochter auftaucht und sich anschickt mit ihr zu flirten, kann Marlene nicht umhin sich einzugestehen, dass sie MITTENDRIN steckt in der Midlifekrise. Als selbsternannter guter Geist in diesen schwierigen Zeiten erweist sich ihre Mutter, Muga Lu, die immer gerade dann erscheint, wenn Marlenes Nervenkostüm besonders angespannt ist.

So wirklich hilfreich ist aber auch ihre Mutter nicht, denn abgesehen davon, dass Muga Lu einzig und allein für Marlene sichtbar ist, erscheint sie ihr mehr als Störenfried, denn als guter Geist - was womöglich daran liegt, dass sie bereits seit zwei Jahren tot ist …
4D 2H
1 Dek.
Komödie
UA: 14.11.2014, Komödie Winterhuder Fährhaus, Hamburg