Die Hochsteckfrisur

Jörg Nadeschdin

Lust auf eine total verrückte, schräge Komödie für drei Schauspieler und ein Aquarium?
Mit Manuels neuer Erfindung, dem Nautischen Unterwasseratmungsanzug, kann man ohne Sauerstoffgerät unter Wasser atmen. Doch das Wunderding hat einen Mangel mit fatalen Folgen für Manuels Freunde, die wieder einmal als Versuchskaninchen herhalten müssen.
ausführliche Beschreibung
Manuel ist ein kreativer Erfinder, der noch auf den großen Durchbruch wartet. Unermüdlich arbeitet er an technischen Neuheiten zum Wohle und Fortschritt der Menschheit. Seine neueste Errungenschaft ist der sogenannte Nautische Unterwasseratmungsanzug, kurz: , mit dem es einem Menschen möglich ist, ohne zusätzliches Sauerstoffgerät, völlig normal unter Wasser zu atmen. Selbst an die Möglichkeit der Aufnahme von Nahrung und deren unkomplizierte Ausscheidung in der Tiefe ist gedacht. Einziger Nachteil: Steckt man in diesem Anzug, ist ein Atmen außerhalb des Wassers unmöglich.

Philip, Manuels bester Freund und bevorzugtes Versuchskaninchen, schlüpft mit großer Skepsis in den und springt in Manuels Heimaquarium. Nach dem erfolgreichen Test verkantet sich jedoch das Gewinde des Atmungsschlauchs, Philipp steckt im Anzug fest und kann nur noch wie ein Fisch im Wasser atmen. Ein Wettlauf zwischen den Elementen mit kurzem „Luftholen“ unter Wasser beginnt. Zu allem Überfluss taucht auch noch Manuels Vermieter Dr. Forell, Direktor des Aquarium-Parks „Krakengarten“ auf und fordert nachdrücklich die rückständige Miete. Manuel muss den armen Philip vor dem profitgierigen Forell in der Badewanne verstecken. Doch nach langem Hin und Her, bei dem auch eine dubiose Hochsteckfrisur ins Spiel kommt, erfährt der Meeresbiologe letztlich doch Manuels Geheimnis. Sofort will Forell Manuel den Freund - samt Anzug - abkaufen, ihn per Wassertank in den „Krakengarten“ transportieren und dort dem staunenden Publikum als neue Attraktion vorführen.

Bei einem Kampf zwischen Forell und Philip löst sich ein Sicherheitshebel, den der zerstreute Erfinder in der Hitze des Gefechts vergessen hat. Philip kann sich endlich aus seiner zweiten Haut befreien, zwingt Forell in den Anzug und schickt ihn per Tankwagen in den Krakengarten. Der anfänglichen Pleite folgt durch ein Angebot einer Delegation amerikanischer Meeresbiologen finanzieller Segen. Manuel erhält für seine Erfindung 400 Millionen Euro, teilt das Preisgeld redlich mit seinem Freund und wird schließlich von Forell mit Dank überschüttet: dieser lebt glücklich mit seinen Fischen im Krakengarten und denkt nicht mehr daran, aus der paradiesischen Unterwasserwelt aufzutauchen.