Herr Teufel Faust

Monolog für einen Schauspieler nach Johann Wolfgang von Goethes „Faust“

Torsten Fischer

Der Fauststoff als virtuoses Monodrama
Was ist ein Mensch? Göttlich? Teuflisch böse? Ein ewig Suchender? Ein Gnadenlos Scheiternder? Ein Solitär oder zur Liebe fähig? Nie satt werdend und zum Glück nicht geboren?
„Zwei Seelen in der Brust“ streiten um Leben oder Tod, suchen die Unendlichkeit und scheitern am Leben. Gott und der Teufel streiten im Goethe-Kosmos um den Menschen. Witzig, böse, gnadenlos.
Nur eine Utopie als Hoffnungsschimmer: Goethe setzt die Natur als etwas Zyklisches, Geschlossenes voraus,in dem sich am Ende die Gegensätze versöhnen und die ewigen Gesetze des Lebendigen herrschen-dynamische Selbsterneuerung.
1H
Monolog, Schauspiel
Ausgzeichnet mit dem INTHEGA-Preis „Die Neuberin“ 2025 (1. Preis)
UA: 12.09.2024, Stadttheater Minden, Regie: Torsten Fischer