Maximilian I. (Johannes Gabl) ist zum Museumsschaustück verkommen und wird von seinen eigenen Ruhmesfantasien heimgesucht
Nach einer Premiere zieht sich der Schauspielers Siegfried Garber in einer städtischen Toilettenanlage zurück. Er reflektiert seine Rolle, das Stück über Kriegsverbrechen und Nationalsozialismus und setzt sich mit der Last von Schuld und der Dominanz seines Vaters auseinander. Zwischen Selbsthass und Identitätskrise wird deutlich, wie tief persönliche und gesellschaftliche Traumata miteinander verwoben sind.
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Monolog
UA: Mai 2004, Innsbruck