Zwei Selbstmörder auf der Reichsbrücke

Karl Farkas

Wenn zwei Wiener sterben wollen
„Schade, daß unsere Bekanntschaft nur so kurz dauern wird. Ich muß nämlich dringend sterben.."
Auf der Reichsbrücke treffen sich zwei Männer, beide entschlossen, sich in die Donau zu stürzen. Zuerst streiten sie darum, wer springen darf – schließlich wollen beide nicht zusehen, wie der andere vor ihnen den Sprung wagt.

Im Gespräch stellen sie sich vor: Jeremias Haslinger und Karli Schoderböck. Ihre Gründe sind skurril – Haslinger verweist auf eine „Familientradition“ des Selbstmords, Schoderböck auf seine unerfüllte Liebe zur Buffetdame „Mizzerl“.

Am Ende enthüllt Haslinger trocken den Grund für seine Verzweiflung: Er besagte „Mizzerl“ geheiratet.
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Sketche