Herr Freiberger zum Telefon

Karl Farkas

Vaterfreuden und unbezahlte Rechnungen
„Wenn zwei miteinander nachtmahlen, muß doch wenigstens einer von beiden Geld haben! "
Im Kaffeehaus sitzt der abgebrannte Herr Freiberger und erklärt seinem Bekannten von Uhlhorst seine „geniale Erfindung“: Er lädt jemanden zum Abendessen ein, verabredet sich mit der Telefonistin und verschwindet nach dem Essen unter dem Vorwand, seine Frau habe gerade ein Kind bekommen – die Zeche zahlt der eingeladene Gast.

Von Uhlhorst durchschaut den Trick und verrät ihn Schöberl, der denselben Plan umsetzt. Als Freiberger und Schöberl schließlich an einem Tisch landen, versuchen beide einander mit derselben Masche übers Ohr zu hauen. Doch die Telefonistin meldet gleich zwei neugeborene Kinder, und beide Herren belauern sich gegenseitig, um nicht selbst zahlen zu müssen.

Am Ende sitzen alle in der Falle: Während Freiberger und Schöberl streiten, lädt von Uhlhorst sich selbstsicher an ihren Tisch – und die Pointe ist klar: Jeder will schlau sein, aber am Ende zahlt immer jemand anderer.
1D 4H
Sketche