Alles gut, James!

René Freund

„Bei Eltern fällt einem die richtige Antwort nicht drei Stunden, sondern erst dreißig Jahre später ein.“
Nach dem Tod der berühmten Schauspielerin Gerda Elbers, müssen sich ihre Kinder Julia und Paul nicht nur mit der Erbfolge auseinandersetzen, sondern auch mit ihren eigenen Erinnerungen. Und dann ist da noch das Hausfaktotum, der über 80-jährige Butler, der die Pläne der beiden gehörig durcheinander bringt.

René Freund betrachtet pointiert und dennoch einfühlsam die komplexen Beziehungen einer Familie. Zwischen Eltern, Kindern und Geschwistern. Werden wir von unseren Erinnerungen geprägt oder prägen wir umgekehrt unsere Erinnerungen? Gibt es Eltern, die keine Fehler machen?
ausführliche Beschreibung
Nach dem Tod ihrer Mutter finden sich Julia und Paul in ihrem Elternhaus ein. Einer sanierungsbedürftigen Villa im Wald, mit Perserteppichen und einem Butler namens James. Der Kontakt zur Mutter war seit dem Tod des Vaters vor vielen Jahren nur mehr lose. Nun müssen sich die Geschwister ihrer Vergangenheit stellen, denn sie werden Haus und Vermögen nach der berühmten Schauspielerin Gerda Elbers erben. Während Paul gedanklich bereits mit dem Verkauf beschäftigt ist, blättert Julia nostalgisch in alten Fotoalben. War die Kindheit wirklich so trostlos, weil die Mutter mehr an ihrer Karriere als an den Kindern interessiert war, wie Paul behauptet, der auf Romeo getauft wurde. Oder hatte sie doch auch ihre guten Momente, wie Julia meint?

Und was tun mit James? Man kann ihn schließlich nicht auf die Straße setzen, war er doch Gerdas Vertrauter und Gesellschafter in den letzten Jahren. Noch während Paul und Julia über eine angemessene Entschädigung nachdenken, hat James eine Überraschung bereit. Er präsentiert den verdutzen Geschwistern seine Heiratsurkunde mit Gerda und plötzlich hat sich die Situation um 180 Grad gedreht ...
2D 1H
1 Nebenrolle
Komödie
Frei zur: UA