Was noch kommt

Gábor Fónyad

Ein Roman über die Mitte des Lebens, wenn man sich plötzlich fragt: „Was war, was ist, was kommt?“
Max fährt mit seiner Frau Sarah und den Kindern gemeinsam mit einer befreundeten Familie in den Urlaub nach England ans Meer, als ihm bewusst wird, dass er von der Matura gleich weit entfernt ist wie von der Pensionierung. Um sich ein wenig Erwachsenenleben neben dem üblichen Familien-Urlaubs-Programm zu gönnen, einigen sich die Paare darauf, abwechselnd in Zweiergruppen abends auszugehen und auf die Kinder aufzupassen. Zuerst sind die Frauen dran, dann die Männer, danach jeweils die Paare und schließlich überkreuz, was zu einigen Turbulenzen führt und den mühsam aufgebauten Alltag im Familienidyll ziemlich durcheinanderbringt.

Gábor Fónyad schildert sehr unterhaltsam und mit viel Witz das Dilemma der Midlife-Crisis und die Identitätssuche eines modernen Mannes am Beispiel des Familienvaters Max. Einerseits will er ein aktiver und gleichberechtigter Vater sein, versucht andererseits aber immer noch mit traditionellen, konservativen Rollenbildern mitzuhalten.