Travnicek und das neue Wien

Helmut Qualtinger / Carl Merz

Wien wird modern
„Seit wann braucht die Stadt a Donau? "
Travnicek diskutiert mit einem Freund über das „neue Wien“. Der Freund schwärmt von Donaustadt, U-Bahn, Fußgängerzonen, Ringstraßenumbau, Weltstadtflair und Hostessen. Travnicek kontert jede Neuerung mit Spott: Donau gleich Überschwemmung, Stephansplatz-U-Bahn ein Mannerschnittenkiosk, Fußgängerzonen unnötig, Ringstraße „Reindl um Reindl“. Er verhöhnt Künstler, Politiker, Verkehrschaos und „Umweltschutz“ – Wien sei und bleibe eine „Fußgängerzone mit Autos“.

Am Ende stellt sich heraus: Travnicek und sein Freund führen das Gespräch bereits im Himmel – Travnicek ist im Wiener Verkehr „zugrunde gegangen“.
2H
1 Dek.
Sketche