Irma und Emma

Cornelius Schnauber

Irma und Emma, zwei alte Damen um die 8O, fristen ihr Leben in einem Altersheim. Ihre Gegenwart verschmilzt mit der von Krieg und Entbehrungen geprägten Vergangenheit, und der Zukunft, von der sie nicht mehr viel zu erwarten haben. Die Angst vor dem Sandmann und dem Glas mit der vergifteten Milch treibt sie schließlich zur Flucht aus dieser tristen Endstation ihres Daseins. Der Koffer ist bereits gepackt...

"Ich kann dem Alter sehr viel Positives abgewinnen und versetze mich gerne in ältere Menschen hinein, besonders in Frauen", meint Autor Cornelius Schnauber. Er verbindet in Irma und Emma Begegnungen, die er selbst erlebt hatte, mit Menschen, die existieren könnten. Und doch sind Personen und Geschehen fiktiv. Behutsam geht er mit seinen Figuren um, über deren Aussagen über Gott und die Welt man gleichzeitig weinen und lachen kann. Lächerlich allerdings werden die beiden Damen nie. Ein berührendes Portrait einer Epoche und ihrer Menschen,
2D
1 Dek.
Komödie
UA: 08.08.2002, Torturmtheater Sommerhausen