Nur der Krieg macht es möglich

Wilhelm Pevny

Dieses Stück erachtet Pevny als Abschluss seiner „experimentellen Phase“.

„Hatten sich 'sprintorgasmik' und vor allem 'Rais' in Richtung eines orgiastischen, dennoch durchkomponierten Happenings bewegt, das die Verbindung zu den Ursprüngen des Theaters finden und wiederbeleben wollte, so versuchte ich mit 'Nur der Krieg macht es möglich' Wissenschaftlichkeit, expressive Darstellungsweise und Mitgestaltung durch den Zuschaue zu verbinden – aus heutiger Sicht ein typisches Produkt der 68-er-Utopie, mit allen interessanten Aspekten und hochfliegenden Konzepten, aber auch – im Sinne des Experiments – vielleicht mit der einen oder anderen Überziehung und Überschätzung theatralischer Möglichkeiten behaftet.“ (Wilhelm Pevny)