Vierhändig

Constanze Dennig

Constanze Dennig greift wieder einmal ein brisantes Thema auf. Der Handel mit Organen ist statistisch nicht erfassbar. Die Organspende von Lebenden findet im Geheimen statt.
Der Kinofilm „Vierhändig“ erzählt die Geschichte von vier Personen (Selma, Alec, Stefan und Herbert), die durch einen Autounfall, bei dem der geniale Pianist Stefan seine linke Hand verliert, zufällig zusammen kommen. Herbert (Selmas Ehemann) muss die Hand amputieren, Selma (plastische Chirurgin) transplantiert Stefan Alecs Hand als Lebendspende. Alec (Stefans Klavierstimmer) spendet Stefan seine Hand aus Liebe und aufgrund von Schuldgefühlen.

Selma verliebt sich ebenfalls in Stefan, der sie aber nur benutzt. Sie verlässt ihren Ehemann für Stefan. Als Stefan sie betrügt und sein wahres Gesicht zeigt, provoziert sie eine Abstoßungsreaktion der Hand in der Absicht, sie Stefan wieder zu entfernen und Alec zurück zu transplantieren. Herbert, der ihr Tun durchschaut, zeigt sie in der Hoffnung, dass sie nach einer Verurteilung wegen Körperverletzung wieder zu ihm zurückkehren muss, an. Selma wird verurteilt, doch sie kehrt nicht mehr zu Herbert zurück, sondern geht nach Afghanistan zu „Ärzte ohne Grenzen“.
Drehbuch/Treatment