Realistisches Märchen über Fern- und Heimweh
„Wenn man wiederkommen will, muss man zuerst einmal weggehen. “
Einer hat niemanden und nichts, kein Haus, kein Bett, keine Familie, kein Buch und keinen Geldbeutel. Nicht einmal einen Namen hat er. Einer ist glücklich, denn er lebt, wie es ihm gefällt. Er freut sich an Kleinigkeiten und materielle Dinge sind im gleichgültig. Im Winter lebt er, weil er friert, gerne im Süden, im Sommer geht er auf Wanderschaft in das Land der Guten-Tag-Leute. Doch am Weg dorthin wird er sehr krank und die kugelrunde Frau nimmt ihn in ihr Haus auf. Sie pflegt ihn gesund und verliebt sich in ihn. Und er verliebt sich in sie. Doch als der Herbst kommt, bekommt Einer Sehnsucht nach dem Süden und wandert eines Nachts davon. Die kugelrunde Frau ist darüber sehr traurig. Einer zieht mit dem Zirkus durchs Land und segelt auf einem Schiff. Doch dann bekommt er Sehnsucht nach der kugelrunden Frau und macht sich auf in den Norden.

Das realistische, philosophische Märchen, in dem es um die Sehnsucht nach persönlicher Freiheit geht, wurde als Bilderbuch von Janosch kongenial illustriert.
Alter: 6+
Dramatisierung