Zwei Wochen im Mai

Mein Vater, der Rudi, der Hansi und ich

Christine Nöstlinger

Die Fortsetzung der autobiographischen Erinnerungen „Maikäfer flieg!“
„Mir passiert nichts“, sagte ich. „Ich kenn mich aus auf Schutthaufen!“
Mit zwölf Jahren lernt Christine den Frieden kennen. Den hat sie sich allerdings ganz anders erträumt: mit Schinkensemmeln, schönen Kleidern und Dauerwellen im Haar. Doch so was können sich nur die leisten, die Schwarzhandel treiben oder „Beziehungen“ haben. Für ein Schnitzel erträgt man zum Beispiel eine saublöde Freundin. Und was ist mit dem Waschak-Rudi? Hat er die alte Russ umgebracht? Christine hat Angst vor ihm. Und sie lernt den Hansi lieben. Doch der einzige Mensch, dem sie wirklich vertraut, der Vater, zerstört ihr diese Liebe. Das kann sie nicht vergessen.

Sieben Jahre nach ihrer autobiografischen Erzählung „Maikäfer, flieg!“ aus den letzten Kriegstagen, schrieb Christine Nöstlinger eine Fortsetzung, die das Alltagsleben im Nachkriegsösterreich aus der Perspektive eines jungen Mädchens schildert: „Den Frieden musste ich erst lernen, und ich war keine gute Schülerin im Frieden-Lernen, denn was ich da lernen sollte, hatte so gar nichts mit dem zu tun, was sich mein Kriegs-Kinder-Glaube unter ,Frieden‘ vorgestellt hatte.“
Alter: 11+
Verfilmung
Dramatisierung