Bevor wir verschwinden

David Fuchs

Die Geschichte einer Wiederbegegnung im Angesicht des Abschieds – zärtlich und lange nachhallend.
„Der Gedanke an seinen Tod passt immer noch nicht.“
Eine zärtliche Liebe unter ungewöhnlichen Umständen
Als angehender Arzt absolviert Benjamin ein Praktikum auf der Krebsstation. Dass er dort ausgerechnet auf seine Jugendliebe Ambros trifft, hätte er sich nicht träumen lassen. Ambros wird als Patient behandelt, sein Körper ist voller Metastasen. Inmitten des Krankenhausalltags nähern sich die beiden behutsam wieder aneinander an. Zwischen resoluten Krankenschwestern und röchelnden Zimmernachbarn, jovialen Oberärzten und unbelehrbaren Notfallskandidaten ist ihnen bewusst, dass es die Augenblicke sind, die ihnen bleiben ...

David Fuchs, selbst Onkologe, erzählt die Geschichte der jungen Männer ohne jegliche Rührseligkeit, dafür mit feinem Sinn für das Verschrobene im Zwischenmenschlichen - und berührt damit umso mehr. Mühelos birgt er die Schönheit und Leichtigkeit des Lebens im Angesicht eines Abschieds. Der FM4-Wortlaut-Gewinner legt damit ein starkes Debüt vor, gewürzt mit ein bisschen Neunzigerjahre-Feeling, in dem er zeigt, dass die großen Gefühle in den kleinen Gesten stecken.
Shortlist Debüt Österreichischer Buchpreis 2018
Verfilmung
Dramatisierung
Haymon Verlag ↗