Ostern

Ein Pandemiestück

Daniel Kehlmann

Schwarzhumoriges Stück über Kontrolle und Isolation, das Beharren auf Prinzipien und die Frage nach Verantwortung.
„Vielen Dank, dass Sie uns auf diesem kleinen Ausflug begleiten, in eine prähistorische Zeit, die eben noch Gegenwart war.“
In Daniel Kehlmanns neuestem Stück wirft der Schriftsteller einen satirischen Blick auf eine Gesellschaft im Ausnahmezustand. Das Osterfest vor fünf Jahren wurde von der Politik eng verknüpft mit der Hoffnung auf die Wiederauferstehung einer Gesellschaft, die sich damals im ersten Lockdown befand. Kehlmann begibt sich in seinem Stück auf geradezu absurdkafkaeske Pfade von unzähligen Verordnungen, betrachtet auf poetisch-surreale Weise den Menschen in Quarantäne und spürt nach, wie die Pandemie die Gesellschaft veränderte. Mit scharfem Blick auf menschliche Schwächen ist Ostern ein schwarzhumoriges Stück über Kontrolle und Isolation, das Beharren auf Prinzipien und die Frage nach Verantwortung.
„Der abgründige Monolog des Schauspielers zieht einen in den Bann. Und als der Nachbar klopft und noch andere wunderliche Gestalten auftauchen, bekommt die Szenerie eine unheimliche Wendung wie in einem Film des jünst verstorbenen David Lynch. Das Unheimliche erweist sich als guter Kontrast zum Komödiantischen …“
Jakob Hayner, Die Welt, 9. September 2025
Besetzung variabel, empfohlen 2D 4H
Schauspiel
Auftragswerk des Theaters in der Josefstadt
UA: 06.09.2025, Theater in der Josefstadt, Regie: Stephanie Mohr
Frei zur: DEA, SEA