Daniel Kehlmann

Autor, Übersetzer

(* 1975 in München)

Daniel Kehlmann zog 1981 mit seinen Eltern nach Wien, wo er das Kollegium Kalksburg, eine Jesuitenschule, besuchte und danach Philosophie und Germanistik studierte. 1997 erschien sein Debütroman „Beerholms Vorstellung“, 2001 folgte der Roman „Ich und Kaminski“, der 2015 von Wolfgang Becker mit Daniel Brühl, Jesper Christensen und Geraldine Chaplin verfilmt wurde. Sein Roman „Die Vermessung der Welt“, erschienen 2005, wurde zu einem der erfolgreichsten deutschen Romane der Nachkriegszeit. 2009 erschien „Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten“, 2013 folgte der Roman „F“. Daniel Kehlmanns im Frühjahr 2014 gehaltene Frankfurter Poetikvorlesungen sind unter dem Titel „Kommt, Geister“ publiziert. Im Herbst 2017 erschien sein Roman „Tyll“.

Daniel Kehlmann ist Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt, sowie der Akademie für Wissenschaft und Literatur in Mainz und der Freien Akademie der Künste in Hamburg. Sein Werk wurde unter anderem mit dem Candide-Preis, dem Kleist-Preis, dem Heimito-von-Doderer-Preis, dem WELT-Literaturpreis und dem Thomas-Mann-Preis ausgezeichnet.

Im Jahr 2011 debütierte Daniel Kehlmann mit dem Stück „Geister in Princeton“ (uraufgeführt am Schauspielhaus Graz unter der Regie von Anna Badora) als Dramatiker und wurde dafür mit dem Nestroy-Theaterpreis ausgezeichnet. 2012 folgte sein Stück, „Der Mentor“, welches nach mehreren deutschsprachigen Produktionen im Sommer 2017 am Londoner West End gespielt wurde. „Heilig Abend“ ist sein drittes Theaterstück. 2018 wurde „Die Reise der Verlorenen“ ebenfalls im Theater in der Josefstadt uraufgeführt. 2022 hat das Burgtheater, Wien „Nebenan“ aufgeführt. Ein Theaterstück, basierend auf dem gleichnamigen Film von Daniel Kehlmann und Daniel Brühl.
2024 erschien der Roman „Lichtspiel“ und die Serie „Kafka“ in der Regie von David Schalko nach Originaldrehbüchern von Daniel Kehlmann wurde ausgestrahlt.

Daniel Kehlmann lebt in Berlin.