Kathrin ist verliebt und unzufrieden mit ihrer Figur. Ihre Freundin Judith zeigt ihr, wie man schlanker wird. Ein Teufelskreis beginnt.
„Elisabeth von Rathenböck gelingt es mit ihrem Stück, die Leidensgeschichte eines essgestörten Mädchens ohne Betroffenheitspathos zu schildern. Das Publikum wird Zeuge, Zuhörer und Zuschauer einer Betroffenen, die das schleichende Hinein in die Krankheit schildert und am Ende den richtigen Schritt wagt.“
Kirstin Deschler, Neue Vorarlberger Tageszeitung, 12. Oktober 2010
„Es gibt bereits mehrere Theaterstücke zu diesem Thema. Fragwürdig sind sie dann, wenn allzu schnell Gründe für die Essensverweigerung gefunden werden … 'Eiskind', ein Text der oberösterreichischen Autorin Elisabeth Vera Rathenböck, fällt nicht in diese Kategorie. Sie findet keine raschen Antworten auf schwierige Fragen, konstruiert aber eindrücklich das schrittweise Zugehen auf die Katastophe.“
Christa Dietrich, Vorarlberger Nachrichten, 9. Oktober 2010
„Der Gefahr, bei diesem nur allzu aktuellen Thema in die Falle der Zeigefinger-Betroffenheit zu tappen, entgeht Elisabeth Vera Rathenböck in ihrem klug strukturieren Monolog“
Birgit Thek, Neues Volksblatt, 21. Juni 2008