Die Liebe höret immer auf

Eine Komödie der Trauer

Maria Lazar

Was, wenn ein Totgeglaubter seine Wiederkehr ankündigt? Ein Traumspiel über falsche Illusionen.
„Die Toten sollen leben!“
Gerhard Bothe, Leiter eines Sägewerks, ist vor ein paar Jahren von einer Bergtour in der Schweiz nicht zurückgekehrt. Seine Leiche wurde jedoch nie gefunden. Es steht seitdem schlecht um das Sägewerk, der Sohn des neuen Verwalters wiegelt die Arbeiter zum Streik auf.

Eines Tages steht ein stummer Mann vor der Tür der Familie Bothe. In Briefen hat er sein Kommen angekündigt. Er behauptet der Totgeglaubte zu sein. Ist er es wirklich? Oder ist dieser Mann ein Betrüger, der es auf das Sägewerk abgesehen hat? Die Suche nach der Wahrheit weicht immer mehr dem Wunsch im Hause Bothe, an die Illusion einer Wiederkehr und Wiederherstellung der alten Verhältnisse zu glauben.

„Die Liebe höret immer auf“ ist ein traumspielartiges Stück im Stile Tschechows, in dem die Ordnung einer bürgerlichen Gesellschaft zunehmend ins Wanken geraten ist. Die Figuren verlieren sich immer tiefer in ihren Illusionen und verschließen die Augen vor den Zeichen der Zeit.
„Mit Maria Lazar ... wird eine große Schriftstellerin und Dramatikerin wiederentdeckt.“
Jakob Hayner, Welt am Sonntag, 3. November 2024
11D 19H
Mehrfachbesetzungen möglich
Schauspiel
Frei zur: UA

Credits

„Die Liebe höret immer auf“ von Maria Lazar, erschienen 2023 im Sammelband „Die vergessenen Theaterstücke“ im Verlag Das vergessene Buch - DVB Verlag GmbH