Typisch Doppelconference

Doppelconference

Hugo Wiener

Wie eine Doppelconference entsteht
„Mit den Fremdwörtern hör mir auf. Die kann ich nicht leiden."
Karl Farkas erklärt dem Publikum zu Beginn, wie eine klassische Doppelconférence aufgebaut ist: ein „Gescheiter“ und ein „Blöder“, deren Dialog sich in endlosen Missverständnissen verliert. Als Beispiel kündigt er einen Friseursalon an – worauf Waldbrunn prompt mit einem völlig unpassenden Satz hereinstolpert: „Karl, bei dir zu Haus’ brennt’s!“

Es entwickelt sich eine Parade von absurden Verdrehungen: Versicherung wird mit Feuerbestattung verwechselt, Italienreisen mit Robinson „Caruso“, Schiffs- mit Personentaufen, Rubikon mit „Bubi Kohn“ und Philosophen wie Nietzsche mit dem Schneider „Kniže“. Immer wieder zeigt Farkas auf: „Doppelconférence!“ – bis Waldbrunn am Ende trocken enthüllt: Bei Farkas daheim brennt es tatsächlich.