Doppelconferencen

Hugo Wiener

Der Blöde und der Gscheite
„Wie ein Mensch in ein paar Minuten soviel Blödsinn reden kann!"
„Eine Doppelconférence ist ein Dialog zwischen einem Gscheiten und einem Blöden, worin der Gscheite dem Blöden etwas Gescheites möglichst gescheit zu erklären versucht, damit der Blöde möglichst blöde Antworten darauf zu geben imstande ist – mit dem Resultat, dass zum Schluss der Blöde zwar nicht gescheiter, aber dem Gescheiten die Sache zu blöd wird. Beide haben daher am Ende nichts zu lachen. Dafür desto mehr das Publikum …“ (Hugo Wiener)

Der große österreichische Satiriker Hugo Wiener hat die Kabarettszene in Wien über Jahrzehnte geprägt. Nach 1945 schrieb er mit großem Erfolg für so unvergessliche Kabarettisten wie Karl Farkas, Ernst Waldbrunn, Maxi Böhm, Heinz Conrads und Fritz Muliar. Seine „Doppelconferencen“ wurden in späteren Jahren von Publikumslieblingen wie Otto Schenk, Helmut Lohner, Karlheinz Hackl und Heinz Marecek interpretiert.