Hannes und sein Bumpam

Susi Weigel / Mira Lobe

Ein Buch, das nicht nur das Thema Ausgrenzung und Akzeptanz unter Kindern behandelt, sondern auch die Bedeutung individueller Kreativität.
Hannes ist ein verträumtes Kind. Auf der Hauswand sieht er Tiere, in den Wolken ein Segelschiff und hinter den Gewitterwolken die Regenfrau. Als er die basteln will und Haare für sie braucht, schneidet er sich einfach eine seiner schwarzen Locken ab. Da nimmt ihm die Kindergärtnerin die Schere weg und jetzt muss Hannes das Buntpapier reißen, statt es auszuschneiden. Er rupft und zupft und plötzlich kommt dabei ein Tier heraus: der Bumpam! Die anderen Kinder lachen über Hannes. In der Nacht besucht ihn der Bumpam und nimmt ihn mit ins gerissene Land, in das man nur ohne Schere darf. Dort gibt es die schönsten Tiere, Blumen und Landschaften. Am nächsten Tag im Kindergarten kann Hannes es kaum erwarten, ein Bild mit vielen Tieren zu reißen. Das wird etwas ganz Besonderes und plötzlich möchten alle anderen von Hannes lernen, wie man das macht.

Das Bilderbuch, „erdacht und erzählt von Mira Lobe“ in Reimen und Prosa und „gezeichnet und gerissen von Susi Weigel“, wurde mehrfach ausgezeichnet und in die Longlist für den internationalen Hans Christian Andersen Preis aufgenommen.
Ausgezeichnet mit dem Jugendbuchpreis und dem Illustrationspreis der Stadt Wien 1961, Longlist Hans Christian Andersen Award 1964
Alter: 4+
Verfilmung
Dramatisierung
Verlag Jungbrunnen ↗