Mira Lobe

Autorin

(* 1913 in Görlitz (Schlesien) | † 1995 in Wien)

„Der tiefere Sinn der Schreiberei für Kinder ist meiner Meinung nach der, dass sie zur Selbstbestimmung gebracht werden sollen. Produzieren ist schön, einfach schön, da fühlt man sich leben. Das ist nach der Liebe das zweitbeste Gefühl.“ (Mira Lobe)

Mira Lobe wurde am 17. September 1913 in Görlitz in Schlesien geboren. Schon früh zeigte sich ihr schriftstellerisches Talent. Sie wollte studieren und Journalistin werden, was ihr als Jüdin im nationalsozialistischen Deutschland verwehrt wurde. Daher lernte sie Maschinenstrickerin an der Berliner Modeschule. 1936 flüchtete sie nach Palästina. Dort heiratete sie den Schauspieler Friedrich Lobe, mit dem sie zwei Kinder hatte. Ab 1950 lebte sie in Wien, wo sie am 6. Februar 1995 starb.

Mira Lobe hat fast 100 Kinder- und Jugendbücher geschrieben, für viele von ihnen hat sie Preise und Auszeichnungen erhalten. Zu ihren bekanntesten Werken gehören „Das kleine Ich bin ich“ (1972), „Valerie und die Gute-Nacht-Schaukel“ (1981), „Die Geggis“ (1985) und „Die Omama im Apfelbaum“ (1965).