Der Ungeist seiner Schüler begegnet dem an humanistischen Idealen orientierten Lehrer überall: Streit um Kleinigkeiten, vom Diebstahl, bis hin zum Mord an einem Schüler. Missverständnisse und Zwistigkeiten, die Wirren der Pubertät und das scheinbar Böse der Schüler brechen über den Lehrer am Vorabend der nationalsozialistischen Machtergreifung herein.

Die Ohnmacht seines unpolitischen Ethos steht der Tatsache, dass die vierzehnjährigen Schüler dieser Ideologie verfallen sind, schicksalhaft gegenüber.
4D 13H
1 Dek.
Schauspiel
UA: Kleines Theater Salzburg, 10.11.1994, Regie: Werner Gerber