Frankenstein

nach Mary Shelley

Jérôme Junod / Mary Shelley

Als gerade einmal 20-jährige gelang der britischen Schriftstellerin Mary Shelley mit ihrem Debütroman Frankenstein oder der Der moderne Prometheus 1818 der literarische Durchbruch. Sie schuf – aus Zeitvertreib bei schlechtem Wetter – ein Meisterwerk der fantastischen Literatur und begründete nebenbei noch gleich das Genre der Science Fiction. Kein Stoff wurde bis heute so oft verfilmt. Wohl jede*r kennt die ikonische Darstellung Boris Karloffs in der Rolle des Monsters. Doch haben die meisten Verfilmungen mit Shelleys Geschichte nur wenig gemein.

Der Regisseur und Autor Jérôme Junod hat 2022 Frankenstein für das Schauspielhaus Salzburg in einer neuen Fassung auf die Bühne gebracht. Er bleibt dabei der literarischen Vorlage treu und übersetzt den Briefroman in packende Spielszenen, die nach und nach das Schicksal von Frankensteins Monster aufdecken. „Mit seiner Bühnenadaption gelang ihm eine dichte und spannende Erzählung, die Strukturen des Romans frei nachbildend und konzentriert offen legend.“ (DrehPunktKultur) Die Geschichte um Sehnsucht und Anerkennung, Wissensdrang und Hybris des Menschen, eine Abenteuergeschichte mit Schauplätzen in der Schweiz, Deutschland, Schottland und der Arktis, hat bis heute nichts von seiner Eindringlichkeit verloren.
2D 5H
Mehrfachbesetzungen
Schauspiel
UA: 17.9.2022, Schauspielhaus Salzburg