Coriolan

(Coriolanus)

William Shakespeare

„Coriolan ist der Mensch, der in einer Welt seiner eigenen Einbildung lebt. Er leidet unter der Welt, weil er sie so sehen muss, wie es ihm von seinem Wesen, seinem Charakter abverlangt wird. Kein anderer leidet unter dem, was Coriolan schließlich zum Scheitern bringt, ja, alles was ihn empört oder deprimiert, wird von den anderen kaum bemerkt … Coriolan sucht sich eine Welt, an der er zugrunde gehen kann.“ (Hans Rothe, Vorwort)

Hans Rothe gilt als einer der großen Shakespeareübersetzer- und interpreten, seine radikalen, bühnenwirksamen Neuinterpretationen sorgten für heftige Debatten und Anfeindungen. In rund 50 Jahren übersetzte Rothe alle Werke Shakespeares. In der Weimarer Zeit wurden seine Übersetzungen als Zeugnis eines entfesselten Theaters gelobt und lösten einen regelrechten Shakespeare-Boom aus.

„Durch Frische der Sprache, bewusste Weglassungen, freisinnige Interpunktion und als Mittel der Interpretation vermittelt Rothe einen 'neuen' Shakespeare.“ (Johannes F. Evelein, 2005)
4D 35H
Schauspiel
Übersetzung aus dem Englischen:
Hans Rothe
Bearbeitung: Hans Rothe