König Cymbeline

(The Tragedy of Cymbeline, King of Britain)

William Shakespeare / Hans Rothe

Auf Drängen seiner bösen zweiten Frau verbannt der Britenkönig Cymbelin den jungen Posthumus, weil er gegen den Willen beider heimlich Imogen, Cymbelins Tochter aus erster Ehe, geheiratet hat. Während Imogen bei Hof Vaters Zorn, Stiefmutters Bosheit sowie Clotens, des Stiefbruders, Frechheit erduldet, ist Posthumus auswärts den Ränken Jachimos ausgesetzt, der durch eine infam inszenierte Wette Imogens Untreue "beweist". Wütend plant Posthumus ihren Tod durch einen bei Hof verbliebenen Diener, der indes Imogen einweiht und ihr rät, ihrem Mann nachzureisen. Als sie bei Hirten einen weiteren Verbannten trifft, der hier ihre zwei totgeglaubten Brüder rechtschaffen erzieht, wird Cloten, der Imogen verfolgt, vom jüngeren getötet, wogegen sie selbst durch ein Mittel, das rechtzeitig gegen ein von der Königin an sie gesandtes Todesgift ausgetauscht wird, in Scheintod versinkt. Nachdem Verbannte und Prinzen die Briten zum Sieg über die Römer führen, die erwachende Imogen und der reuige Posthumus ihre Ehe erneuern, Cymbelin alle umarmt, und die Königin in Umnachtung endet, feiert man geläutert Versöhnung.
3D 15H
Schauspiel
UA: 17.03.1957, Stadttheater Schleswig
Bearbeitung: Hans Rothe