Christopher Hampton

Autor

(* 1946 auf Ilha do Faial, Portugal)

Ab 1964 studierte er Deutsch und Französisch am New College in Oxford. Die Mitwirkung beim Studententheater führte zum Verfassen eigener Theaterstücke. 1966 feierte sein Theaterstück „When Did You Last See My Mother?“ am Londoner West End Premiere. 1973 folgte sein Debüt als Drehbuchautor („Ein Puppenheim“, Regie: Patrick Garland, u. a. mit Claire Bloom und Anthony Hopkins). Hampton übersetzte und bearbeitete Stücke von Ödön von Horváth, Henrik Ibsen, Anton Tschechow oder Yasmina Reza.

1989 gewann er den Oscar für das Drehbuch zu „Gefährliche Liebschaften“ nach dem Briefroman von Choderlos de Laclos (Regie: Stephen Frears, u. a. mit John Malkovich und Glenn Close). Das Drehbuch basierte auf seiner Theateradaption, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. Ab 1995 ist Hampton auch als Filmregisseur tätig. 2008 wurde er für sein Drehbuch zum Film „Abbitte“ nach Ian McEwan für den Oscar nominiert, 2021 erhielt er seinen zweiten Oscar für die Drehbuchadaption von Florian Zellers Theaterstück „Der Vater“.

Auszeichnungen (Auswahl):
- Evening Standard Theatre Award for Best Play für „Gefährliche Liebschaften“, 1980
- Academy Award für das Drehbuch zu „Gefährliche Liebschaften“, 1989
- Ehrenmitgliedschaft des Theaters in der Josefstadt, 2020
- Academy Award für das Drehbuch zu „The Father“ (gem. mit Florian Zeller), 1989
- Ödön-von-Horváth-Preis, 2022